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Mi. 25.10.2017 - 20:00 Uhr
Probe
Sa. 28.10.2017
Weinfest 2017
Fr. 10.11.2017
Martinsumzug

Die Musik begleitet seit Jahrzehnten ihr Leben

Im Rahmen des Jahreskonzerts der Stadtmusik wurden langjährige Musikerinnen und Musiker ausgezeichnet / Eigenkomposition des Dirigenten als Höhepunkt.

  1. Ehrungen bei der Stadtmusik Bonndorf (v.li.): Armin Dietsche (40 Jahre BDB), Doris Bernhart (40 Jahre Stadtmusik), Bernd Gutmann (50 Jahre BDB) und Monika Preiser (40 Jahre Stadtmusik). Foto: Wolfgang Scheu

 

BONNDORF. "The Foggy Island", der Titel auf dem Programm des Jahreskonzertes der Bonndorfer Stadtmusik ist auch der Titel der gleichnamigen Eigenkomposition des Dirigenten Patrick Egge. Die Interpretation des Werkes war mit Sicherheit einer der Höhepunkte aus musikalischer Sicht, ferner machte die Tatsache, dass alle – bis zu den Jüngsten – zusammen auf und vor der Bühne zusammen wirkten, die Sache zu etwas ganz Besonderem. Nicht nur Verbandsdirigent Gottfried Hummel war sprichwörtlich "hingerissen" von dem preisgekrönten Stück, wie er in der Pause betonte. Beim "Musikfest Baden-Württemberg 2015 in Karlsruhe mit weit über 200 Orchestern und 10 000 Aktiven konnte sich Egge mit diesem Stück beim Kompositionswettbewerb als Sieger durchsetzen. Bemerkenswert, dass der Dirigent bei seinem Stück im Hintergrund bei den Schlagwerkern aktiv war. Egge, der mit dem Konzert und seinen Musikerinnen und Musikern sehr zufrieden war, bemerkte nach dem Konzert: " Felix hat die Jugend so toll vorbereitet, keine Frage, dass er das Stück auch dirigieren kann und darf."

Ehrungen für 40 und 50 Jahre Treue: Üben, üben, üben... das bleibt auch nach Jahrzehnten bei der Blasmusik nicht aus. Geht man davon aus, dass ein Vollblutmusiker wie die vier geehrten Mitglieder der Stadtmusik jeden Tag eine halbe Stunde musiziert, dann ergibt das bei allen zusammen etwas niedriger gerechnet mindestens 24 000 Stunden, also 1000 Tage pausenloses Musizieren. Klingt schon wie ein Fall fürs Guinness Buch der Rekorde. Die Urkunden und Ehrennadeln übergab – verletzungsfrei – Verbandsdirigent Gottfried Hummel. Alle Geehrten sind hervorragende Musiker und blühende Vorbilder für die Jugend. Nicht nur Vater Egon Preiser in der ersten Reihe der Zuschauer war stolz auf seine beiden Töchter, die mit 40 Jahren Treue zur Stadtmusik Bonndorf gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern bei der Stadtmusik ernannt wurden. Doris Bernhard spielt bis heute die erste Flöte und Piccolo. Als Notenwartin war sie jahrelang aktiv, bei den Probebesuchen immer ganz vorne dabei und sie spielt auch als aktives Mitglied bei der Trachtenkapelle Gündelwangen. Monika Preiser begann mit der Klarinette, lernte später Oboe, sie hat jahrelang in der Vorstandschaft als Schriftführerin gearbeitet. Wo immer es Arbeit gibt, hebt die tatkräftige Musikkameradin die Hand.

Armin Dietsche (40 Jahre) lernte das Flügelhorn spielen 1976 in Dillendorf. Von 1987 bis 1997 spielte er zusätzlich in Bonndorf, was seine musikalische Heimat blieb. Der begeisterter Anhänger der Böhmisch Mährischen Blasmusik ist auch aktiv bei der Formation "Flaraclarablech&Wo" und auch mit dem Brass Quintett hörte man ihn an Trompete und Flügelhorn. Seit 2005 ist er als Beisitzer in der Vorstandschaft in Bonndorf aktiv.

Bernd Gutmann bringt es nun schon auf ein halbes Jahrhundert aktive Mitgliedschaft im BDB. Mit zehn Jahren bekam er Trompetenunterricht von seinem Vater, über Häusern, Säckingen, Murg führte ihn sein musikalischer Weg 1985 nach Bonndorf. Der Gründer des Brass Quintetts war von 1997 bis 2003 1. Vorsitzender der Stadtmusik – seit 2012 ist er Ehrenmitglied. Bei den "Bonndorfer Musikanten" und einigen Ad-hoc-Orchestern war und ist der erstklassige Trompeter aktiv.

Mi, 03. Mai 2017 - Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung von: Wolfgang Scheu

http://www.badische-zeitung.de/bonndorf/die-musik-begleitet-seit-jahrzehnten-ihr-leben--136272342.html

Musiker meistern musikalische See-Abenteuer

Beim Jahreskonzert der Stadtmusik Bonndorf erleben die Zuhörer in der gut besetzten Stadthalle viele Höhepunkte / Orchester präsentiert sich musikalisch brillant.

  1. Imposant war nicht nur das Bild der Stadtmusik Bonndorf auf der Bühne - die musikalischen „Abenteuer auf See“ begeisterten die Zuhörer in der sehr gut besuchten Stadthalle. Foto: Wolfgang Scheu

  2. Hoch konzentriert: Dirigent Patrick Egge. Foto: Wolfgang Scheu

    Die Abenteuer auf See wurden Foto: Wolfgang Scheu

 

BONNDORF. "The Foggy Island – Abenteuer auf See": So lautete das Motto des umjubelten Jahreskonzertes der 54 Aktiven der Stadtmusik Bonndorf und fast ebenso vielen jungen Musikanten der Jugendkapelle sowie des Trainingsorchesters.

Am Anfang stand ein spontanes Geburtstagsständchen, ganz ohne Probe stimmten sowohl Besucher als auch die Musiker A Capella an: "Zum Geburtstag viel Glück...", hieß es für Pfarrer Mathias Geib, der an seinem Jubeltag im Publikum des Jahreskonzertes der Stadtmusik weilte.

Es war ein Abend mit vielen Höhepunkten – Mittelmäßiges oder gar einen Tiefpunkt konnte man nicht orten in der neuen Halle mit der wunderbaren Akustik, die durchaus brutal sein kann, es an diesem Abend aber zu keinem Zeitpunkt war. Die Musiker waren perfekt vorbereitet. Viel geprobt hatte Felix Schüle mit der Jugendkapelle und auch das "Trainingsorchester" (so nannte man an diesem Abend die Jüngsten, die ihr Können zeigen durften) war mit Alexander Bernhart am Taktstock gut aufgestellt. Mit einer "Celtic Voyage" der Jugendkapelle ging es los, das Trainingsorchester ging auf große Fahrt mit "Five Continents – Africa" – der stürmische Applaus war wohlverdient.

"Mit vollen Segeln" (von Carl Teike) nahm die Stadtmusik die Fahrt auf. Das Konzept der Moderation mit mehr oder weniger vielen Worten zu den Einzelstücken und dem, was uns der Komponist sagen will, wurde auf erfrischende Art und Weise gekippt. Titel und Komponisten konnte man dem Programm entnehmen. Stattdessen hörten die begeisterten Besucher aus dem Mund von der Autorin Ulrike Wilbert-Veit die Geschichte von Frieda und Tobias und deren Kindermädchen, die viele Geschichten aus der ganzen Welt zu erzählen wussten. Es stellte sich heraus, dass dies niemand Geringerer war als Mary Poppins. Passend dazu auch die "Selections From Mary Poppins" von der Jugendkapelle.

Stücke mit Einzelsolisten brauchte es nicht, die Stadtmusik mit ihrem Dirigenten Patrick Egge entwickelte bei seinem dritten Jahreskonzert in Bonndorf mit allen Registern den Klangkörper, den man erwartete. Eine große Schar an Bonndorfern und Musikfreunden aus dem Umland war pünktlich zum Beginn um 19 Uhr in die Halle geströmt und dies, obwohl es draußen doch so frühlingshaft schön war. Musikalisch brillant auf hohem Niveau und zugleich kurzweilig war der Abend, die Zeit verging viel zu schnell. Zwischen den Stücken führte die Erzählerin die Geschichte von Frieda und Tobias fort, man sah sie förmlich mit den Gladiatoren in der "Gladiator Suite" von Hans Zimmer kämpfen. Die Bonndorfer Schwerarbeiter an den Rhythmusgeräten brillierten bei den "King Kong Highlights" des Filmsoundtracks aus dem Jahr 2005. Besonders erwartet wurde "El Camino Real" von Alfred Reed von den vielen aktiven Musikern der Vereine aus der Region im Publikum. Sie wurden nicht enttäuscht bei dem Stück mit vielen anspruchsvollen Passagen, die Patrick Egge mit seiner Kapelle problemlos bewältigte.

Frieda und Tobias bauten ein Fluggerät, um sich vom Foggy Island zu retten und mit dem bewährten "Graf Zeppelin Marsch" von Carl Teike beendete die Stadtmusik zackig das offizielle Programm. Ein sympathischer Mann, der Patrick Egge, der nicht nur Wind, Meere und Ungeheuer, sondern "auch die Stadtmusik bezwingen kann", wie Felix Schüle mit einem Augenzwinkern betonte. Nach dem Konzert sah man ihn noch große Koffer mit Teilen des Schlagzeugs von der Bühne in Richtung Ausgang schleppen, auch das gehört bei ihm zu seinen Aufgaben als Dirigent der Stadtmusik – Hut ab.

Und zu denen, die das Konzert verpasst haben – das schöne Wetter mag ein Grund gewesen sein und auch das Fußballspiel im Waldstadion – kann man nur sagen: Pech gehabt. Sie müssen nun wieder ein ganzes Jahr warten, bis die Stadtmusik mit neuen Ideen und Stücken zum Jahreskonzert einladen wird. Die Anwesenden erkämpften sich im Gegensatz zum TuS mit ihrem lang anhaltenden Applaus einen Heimsieg mit zwei Zugaben. Das Stück "Silberkondor" und den bewährten Marsch "Jubiläumsklänge" gab es als Bonus in der "Nachspielzeit".

Di, 02. Mai 2017 - Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung von: Wolfgang Scheu

http://www.badische-zeitung.de/bonndorf/musiker-meistern-musikalische-see-abenteuer--136231878.html

Stadtmusik bedankt sich mit Konzert

Großzügige Spende für die Finanzierung von Instrumenten für die Nachwuchsmusiker / Schöne Tradition seit 20 Jahren.

Da herrscht allenthalben Grund zur Freude: Über 3000 Euro freuen sich Stadtmusikvorsitzender Roland Krones und Dirigent Klaus Steckeler. Michael Amann und seine Frau Gabriele Möhringer sowie Seniorchefin Friedel Möhriger (von links) vom gleichnamigen Schwarzwaldhotel ermöglichen damit die Instandhaltung wertvoller Instrumente. Foto: Martha Weishaar

In ihrem musikalischen Dank zeigten die Musikerinnen und Musiker um Klaus Steckeler beim Sponsorenkonzert im Schwarzwaldhotel die ganze Bandbreite guter Blasmusik auf. Foto: Martha Weishaar

 

BONNDORF. Eigentlich sind die Sponsorenkonzerte der Stadtmusik eine ernste Angelegenheit, dienen sie doch immerhin der Finanzierung von Instrumenten für die Nachwuchsmusiker des Vereins.

Was jedoch den wirklichen Ablauf anbelangt, sind die Sponsorenkonzerte vor überschaubarem Publikum eher fröhlich, locker und nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer launigen Moderation von Dirigent Klaus Steckeler höchst unterhaltsam. Familie Möhringer vom Schwarzwaldhotel reihte sich in diesem Jahr in die Serie der großzügigen Förderer der Stadtmusik ein und überreichte am Sonntagabend einen Scheck in Höhe von 3000 Euro. Das Hotelierehepaar Gabriele Möhringer und Michael Amann sowie Seniorchefin Friedel Möhringer hätten sich binnen fünf Minuten entschieden, der Anfrage der Stadtmusik um eine Instrumentenspende zu entsprechen, plauderte deren Vorsitzender Roland Krones aus. Jedoch einen Konzerttermin zu finden, der allen Beteiligten passte, gestaltete sich äußerst schwierig und klappte erst an diesem letzten Sonntag im November.

Di, 26. November 2013

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.

von: Martha Weishaar

http://www.badische-zeitung.de/bonndorf/stadtmusik-bedankt-sich-mit-konzert--77627045.html

Weinfest begeistert Groß und Klein

Bonndorf -  Besucher amüsieren sich an zwei Tagen in Bonndorf. Veranstaltung von Stadtmusik und Bläserjugend. Blasmusik steht am Sonntag im Mittelpunkt.

Der Musikverein Dillendorf hatte für alle Blasmusikliebhaber das passende Musikstück.  Bild: Schüle

Monika und Günther Wietschorke sowie Doris Bernhart (v. l.).

Ein großer Besuchermagnet war auch in diesem Jahr das zweitägige Weinfest von Stadtmusik und Bläserjugend Bonndorf. Nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr garantierte die Kapelle Allgäu-Power bei der Partynacht am Samstagabend eine mit über 900 Besuchern volle Stadthalle. Bereits im Vorverkauf waren alle Eintrittskarten vergeben, sodass die Abendkasse geschlossen bleiben konnte.

Der zweite Tag des Festes ist vor allem bei den Freunden der Blasmusik beliebt. Vorsitzender Roland Krones begrüßte die auftretenden Kapellen und überreichte den Dirigenten ein Weinpräsent als Dankeschön. Mit einer großen Klangfülle von 50 Musikern begeisterte der Musikverein Blumegg die Besucher des Frühschoppenkonzerts. Geboten wurde die ganze Bandbreite der musikalischen Unterhaltung. Viel Beifall erhielten Robin Baumann (Tenorhorn) und Carina Korhummel (Piccoloflöte) sowie Dirigent Jens Schillinger für ihren Solovortrag.

Den Reigen der Nachmittagsunterhaltung eröffnete der Musikverein Grimmelshofen. Dirigent Mathias Kehl ist auch in Bonndorf gut bekannt. Er leitet seit drei Jahren zusätzlich die Trachtenkapelle Gündelwangen. Die Musiker gaben das große Spektrum der Unterhaltungsmusik zum Besten. Die traditionelle Blasmusik kam dabei nicht zu kurz. Für jeden etwas hatte der Musikverein Dillendorf zu bieten. Dirigent Clemens Büche sorgte mit seinen Kapellenmitgliedern für ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Büche leistet nicht nur tolle Arbeit in Dillendorf, er ist auch Vizedirigent und aktiver Musiker bei der Stadtmusik Bonndorf.

Für einen schwungvollen Festausklang sorgte die Blaskapelle Grünwald-Holzschlag. Mit ihrem böhmisch-mährischen Musikstil begeistern sie ihre Fans weit über Bonndorf hinaus. Die Musiker mit Dirigent Adrian Scheu sind mit ihren Polkas, Soli und modernen Bearbeitungen Garant für erstklassige Unterhaltung. Auch die kleinen Festbesucher kamen nicht zur kurz. Zusammen mit Eva Zeller durften sie im Foyer der Stadthalle basteln.

Weinfest-Sonntag mit Blasmusik und Kinderprogramm

Vom Frühschoppen bis in den Abend konnten Besucher verschiedenen Musikvereinen lauschen / Herbstliche Basteleien für Kinder.

Die jüngsten Festbesucher durften sich bei herbstlichen Basteleien vergnügen derweil ihre Eltern sich beim Weinfest vergnügten. Foto: Martha Weishaar

Rund 50 Musikerinnen und Musiker aus Blumegg unterhielten in neuen Uniformen unter Leitung von Jens Schillinger beim Frühschoppenkonzert die Besucher des Weinfests. Foto: Martha Weishaar

BONNDORF. Traditionell steht der Sonntag des Weinfestes der Stadtmusik ganz im Zeichen von Blasmusik. Und so gaben sich auch in diesem Jahr Blasmusikvereine aus der Region in nahtloser Reihenfolge ein Stelldichein, während die Besucher es sich bei Schnitzel, Wurst- oder Kuchenspezialitäten sowie dem einem oder auch anderen edlen Tropfen Wein gut gehen ließen.

Mit den Musikvereinen aus Blumegg und Grimmelshofen gastierten zwei befreundete Vereine des Blasmusikverbands Hochrhein in Bonndorf. Die Blumegger unter Leitung ihres Dirigenten Jens Schillinger präsentierten sich beim Frühschoppenkonzert in ihren neuen Uniformen und boten ein abwechslungsreiches Repertoire. Unter anderem glänzten dabei Carina Korhummel als Solistin an der Piccoloflöte bei dem Stück "Ein halbes Jahrhundert" sowie Robin Baumann am Bariton zu "Grandfather's Clock".

Am frühen Mittag übernahm der Grimmelshofener Dirigent Mathias Kehl mit rund 30 Musikerinnen und Musikern die Unterhaltung und auch das Orchester aus dem Wutachtal bot ein großes Spektrum von traditioneller bis zu moderner Blasmusik, wobei Ohrwürmer wie der "Böhmische Traum" oder "Auf der Vogelwiese" nicht fehlen durften. Clemens Büche und der Musikverein Dillendorf reihten sich im Verlauf des Nachmittags nahtlos ein und spannten einen musikalischen Bogen von Italo-Pop-Klassikern über den Tabaluga-Hit "Nessaja" bis hin zur Polka "Wir Musikanten".


Derweil durften die jüngsten Festbesucher unter Anleitung der Bläserjugend im Foyer Kastanienfiguren sowie andere herbstliche Kunstwerke basteln. Mit böhmisch-mährischer Blasmusik der Blaskapelle Gründwald-Holzschlag unter Leitung von Adrian Scheu wurde ein rundum gelungenes, harmonisches Fest am frühen Sonntagabend beschlossen.

Di, 29. Oktober 2013

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.

von: Martha Weishaar

http://www.badische-zeitung.de/bonndorf/weinfest-sonntag-mit-blasmusik-und-kinderprogramm--76616145.html

 

 

Partystimmung beim Weinfest der Stadtmusik

Gute Laune förmlich eingepeitscht: Allerbeste Partystimmung herrschte beim Weinfest der Stadtmusik am Samstagabend.

Dichtes Gedränge herrschte die ganze Nacht über beim Weinstand. Foto: Martha Weishaar

Die Partyband Allgäu-Power peitscht die gute Laune förmlich ein. Foto: Martha Weishaar

Nichts für Sitzenbleiber ist die fetzige Partymusik von Allgäu-Power. Als ob jemand einen Schalter umlegen würde, schwingen sich die Besucher beim Weinfest von den ersten Klängen weg auf die Bänke, um mit zu singen, klatschen, schunkeln oder tanzen. Foto: Martha Weishaar

BONNDORF. Mehr als 900 Gäste ließen sich von der Partyband "Allgäu Power" in einen regelrechten Sog von Ausgelassenheit und Hochstimmung mitreißen, gerade so, als würde jemand mit den ersten Klängen einen Schalter umlegen.

Die fünf Musiker aus dem Voralpenland verstanden es nach ihrem ersten Gastspiel in Bonndorf beim letztjährigen Jubiläumsfest auch in der nunmehr zweiten Auflage, dem Publikum von den ersten Takten an gute Laune förmlich einzupeitschen. Woran Front-Sau Wolle, wie Bandleader Thomas Wohlfahrt sich nennt, nicht unerheblichen Anteil hat. Um ihn scharen sich Männer mit Namen wie Mampfi, Max, Jakob und Reiner, die allesamt exzellente Könner ihres Fachs sind und ein ums andere Mal zwischen dem Land Tirol oder einer neuen Liebe, die wie ein neues Leben sein soll, ein Prosit der Gemütlichkeit anstimmen, das am Ende im frenetischen Gebrüll mit "zicke-zacke, zicke-zacke, hoi, hoi, hoi" und einem abschließenden "Prost ihr Säcke - Prost du Sack" endet.

Dabei sind es zum einen Auswahl sowie Programmfolge von Schlagern, Pop, Rock oder Volksliedern, zum anderen jedoch vor allem die eigenwilligen Interpretationen derselben, die das Publikum im wahrsten Sinn des Wortes von den Sitzen reißt. Die Musik von Allgäu-Power ist nämlich nichts für Sitzenbleiber. Kaum, dass die ersten Töne erklingen, schwingen sich die Besucher auf die Bänke, um stampfend oder hüpfend deren Stabilität zu testen. Und brüllen dabei aus Leibeskräften mit, wenn Schatzi ein Foto schenken soll oder einer wieder "hoam noch Fürstenföid" will. Willfährig folgt eine Halle voller Menschen einschlägigen Choreographieanweisungen zu Fliegerlied und dergleichen, um schon im nächsten Moment bei Tina Turners "Simply the Best" abzurocken. Titel wie "Wenn nicht jetzt, wann dann?" geraten bei Allgäu-Power zum Programm. Der nahtlose wenn nicht gar freche Übergang von harmonischem Dreivierteltakt zu Hardrock mäßigen Gitarreneinlagen oder forschen Technovarianten bei Titeln wie "Die kleine Kneipe" oder "Country Roads" scheint die besondere Rezeptur der Allgäuer Musiker zu sein, mittels derer sie ihre Fans zum Toben bringen. Diese nahmen übrigens teilweise mehr als 100 Kilometer Anfahrt in Kauf und schwangen sich eigens zum Weinfest überwiegend in fesche Dirndl oder kernige Lederhosen. Derweil hat diese kollektive Verkleidung ganz und gar keinen uniformen Charakter, sondern ist hübsch anzuschauen und ein optisches i-Tüpfelchen dieser ausgelassenen Party.


Deren einziger Wermutstropfen war, dass etlichen kurz Entschlossenen der Eintritt am Samstagabend versagt werden musste. Sämtliche 900 Karten waren nämlich bereits Tage vor der Veranstaltung ausverkauft. Nur wenige hatten, so wie ein Paar, das eigens aus Tuttlingen angefahren kam, das Glück, dass einzelne Karten zurück gegeben worden waren. Den Verantwortlichen der Stadtmusik konnte indes wohl nichts Besseres passieren, als dass die limitierten Tickets so reißenden Absatz fanden. Mit einer Helferschar meisterte der Verein die Bewirtung reibungslos und organisierte auf Grund der neuen Brandschutzbestimmungen in der Stadthalle manche Details – etwa den Standort der Bar - kurzfristig um. Fleißige Helfer verwandelten in den frühen Morgenstunden die Partymeile in der Stadthalle zum beschaulichen Rahmen für das Sonntagsprogramm des Weinfestes, bei dem in nahtloser Reihenfolge Blasmusikvereine aus der Region zur Unterhaltung aufspielten (wir berichten noch).

Mo, 28. Oktober 2013

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.

von: Martha Weishaar

http://www.badische-zeitung.de/bonndorf/partystimmung-beim-weinfest-der-stadtmusik--76582850.html

 

 

Spende für die Bläserjugend

Stadtmusik überreicht Scheck.

Über eine Finanzspritze von der Stadtmusik freut sich die Bläserjugend Bonndorf. Foto: Annette Friedrich

BONNDORF (frie). Die Bläserjugend Bonndorf, vertreten durch Vororchester-Dirigent Felix Schüle und den ersten Vorsitzenden Karl Friedrich, freut sich über eine Spende von der Stadtmusik Bonndorf über 500 Euro. Kassiererin Stefanie Stritt und der erste Vorsitzende der Stadtmusik, Roland Krones, überreichten den Spendenscheck über den stattlichen Betrag, der aus dem Überschuss der Aufführungen der "Missa Katharina" stammt. Mit einer Spende von 500 Euro wurde bereits auch der Tafelladen Bonndorf bedacht.

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung
von: frie
am Do, 11. Juli 2013

http://www.badische-zeitung.de/bonndorf/spende-fuer-die-blaeserjugend--73485192.html

Spenden für den Tafelladen

Stadtmusik übergibt Scheck / Morgen ist Tafelsonntag.

Kassiererin Stefanie Stritt und Vorsitzender Roland Krones überreichen einen Spendenscheck der Stadtmusik an Eva Dietsche (Mitte), Ansprechpartnerin für die Tafel Bonndorf. Foto: Claudia Renk

 

 

BONNDORF (cr). Die Regale sind leer im Bonndorfer Tafelladen. Besonders an Hygieneartikeln und Grundnahrungsmitteln mit langer Haltbarkeit wie Zucker, Reis, Nudeln oder Mehl fehlt es. Da freut es Eva Dietsche, Ansprechpartnerin für den Tafelladen, besonders, dass die Stadtmusik ihn mit einer Spende bedenkt.

500 Euro bekommt die Tafel, noch einmal 500 Euro gehen an die Bläserjugend. Das Geld stammt aus dem Überschuss, der aus den Aufführungen der "Missa Katharina" übrig blieb – etwas aufgerundet, wie Vorsitzender Roland Krones und Kassiererin Stefanie Stritt verraten.

Wer die Tafel ebenfalls unterstützen möchte, hat dazu bei den Gottesdiensten an diesem Wochenende Gelegenheit. Unter dem Titel "Tafelsonntag" werden dort Sachspenden wie Grundnahrungsmittel angenommen. Zweimal im Jahr bieten die Tafelsonntage so die Gelegenheit, das Sortiment für die bedürftigen Kunden um die Dinge aufzustocken, die von den unterstützenden Geschäften eher selten abgegeben werden.

 

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.

von: Claudia Renk

Sa, 16. März 2013

http://www.badische-zeitung.de/bonndorf/spenden-fuer-den-tafelladen--70081541.html

 

 

 

Roland Krones bleibt Vorsitzender

Stadtmusiker sprechen ihrem "Chef" erneut das Vertrauen aus / Verdiente Musiker für ihr langjähriges Engagement geehrt.

Vorsitzender Roland Krones ehrte für langjährige Zugehörigkeit zur Stadtmusik Rosalie Müller, Stefanie Stritt und Hans Beha (von links). Foto: Daniele Schüle

 

BONNDORF (ds). Ehrungen, Teilwahlen und Rückblick auf ein arbeitsreiches Jubiläumsjahr standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Stadtmusik Bonndorf, zu der Vorsitzender Roland Krones besonders Bürgermeisterstellvertreterin Mechthild Frey-Albert, Ehrenvorsitzenden Ewald Löffler und Ehrennarrenvater Günter Hany begrüßte.

Die Bürgermeisterstellvertreterin überbrachte die Grüße der Stadt und leitete die Neuwahlen. Sie zollte allen großen persönlichen Respekt, die sich das ganze Jahr über im Verein engagieren. Die Stadtmusik bereichere das gesellschaftliche und kulturelle Leben und begeistere auch die Jugend für die Musik.

Einstimmig auf zwei Jahre wiedergewählt wurde Vorsitzender Roland Krones. Nach 18 Jahren stellte sich Kassierer Clemens Büche nicht mehr zur Wahl. Für ihn übernimmt Stefanie Stritt die umfangreiche Tätigkeit. Wiedergewählt wurden die Beisitzer Günter Wietschorke und Armin Dietsche. Das Amt der Kassenprüfer übernehmen Gerda Krones und Verena Gantert.

Vorsitzender Krones freute sich, vier verdiente Musiker ehren zu können, denen er für ihre Zuverlässigkeit und ihr großes Engagement dankte. Seit 50 Jahren ist Hans Beha auf dem Saxophon aktiv. Er war viele Jahre Beisitzer und wurde 2003 zum Ehrenmitglied ernannt. Krones zeichnete ihn mit der Sondervereins-Ehrennadel aus.

Karl-Heinz Bader ist seit 40 Jahren Mitglied und erhält später die goldene Vereinsehrennadel. Stefanie Stritt trat 1987 der Kapelle bei und spielt bis heute das Waldhorn. Sie legte das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold ab. Rosalie Müller erhielt die Vereinsehrennadel für zehn Jahre. Sie spielt Tuba und ist seit 2010 zweite Vorsitzende.

Anica Morath gab bekannt, dass die Kapelle 76 Mitglieder, davon zehn Ehrenmitglieder verzeichnet. 67 sind aktive Musiker. Bernd Gutmann hat das Jahrbuch geführt und hielt ausführlich Rückblick auf das zurückliegende Jubiläumsjahr.

Zu den Höhepunkten des Jubiläumsjahrs "200 Jahre Stadtmusik Bonndorf" zählten das erste Narrenmusiktreffen, die Hauptversammlung des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald, das eigene Festbankett, Umzüge zu den Jubiläen der Trachtengruppe Gündelwangen und der Feuerwehrabteilung Brunnadern, das 20. Sponsorenkonzert, das Weinfest und als krönender Abschluss die Aufführung der Missa Katharina in der Stadthalle Bonndorf und im Dom in St. Blasien.

Einen Überblick über die Finanzen gab Clemens Büche. Er dankte für die großzügigen Spenden zum Jubiläum. Seine sehr gute Arbeit lobten Stefanie Stritt und Gerda Krones. Die Grüße und den Dank der Pflumeschlucker überbrachte Ehrennarrenvater Günter Hany.

Di, 15. Januar 2013

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.

von Daniele Schüle

http://www.badische-zeitung.de/bonndorf/roland-krones-bleibt-vorsitzender--68188257.html